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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Gesandtschaft nach Gondreville, da er selbst durch krankheit verhindert ist bei der mit den westfränkischen königen vereinbarten zusammenkunft (no 1565f) zu erscheinen. Ann. Bert. (Hincm.), Ann. Fuld. in verbindung mit dem Wormser reichstag vom aug. In Gondreville hatte sich Karl III eingefunden: es wurde beschlossen mit den truppen Ludwigs Hugo, Lothars sohn, anzugreifen; man kann seiner nicht habhaft werden, aber Theutbald, der sohn des abts Hucbert, des bruders der königin Theutberga, dem Hugo seine schwester (Bertha) vermählt und dem er den befehl über seine streitkräfte anvertraut hatte, wird von den grafen Heinrich und Adalhard (über diesen Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 3,144 n. 2), den führern der deutschen streitmacht, in einem blutigen treffen vollständig geschlagen. Ann. Bert. (Hincm.), Fuld., Vedast.; irrtümlich lassen die Ann. Laub. M. G. SS. 4,15 Theutbald in diesem treffen fallen, er entkommt nach der Provence, Dümmler 3,145 n. 1. Die deutschen truppen ziehen dann mit den westfränkischen königen nach Burgund; im iuli brechen diese von Troyes auf, Mâcon wird erobert, Boso flüchtet nach Vienne. Ann. Bert. (Hincm.), Fuld., Vedast.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1567a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0880-06-00_1_0_1_1_0_3620_1567a
(Abgerufen am 28.09.2016).