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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Aufbruch nach Italien: Karolus, qui se una cum sobrinis suis Viennam obsessurum promiserat, mox ut quaedam sacramenta utrimque inter eos facta fuerunt, ab ipsa obsidione recessit et in Italiam perrexit. Ann. Bert. (Hincm.). Nach Ann. Vedast. bricht Karl ohne wissen der westfränkischen könige nachts auf, verbrennt sein lager atque ita revertitur in sua. Die von Hincmar erwähnten eide sind auch gemeint, wenn der westfränkische könig Ludwig nach dem tod Ludwigs III sich weigert die huldigung der grossen aus der diesem abgetretenen hälfte Lothringens anzunehmen propter sacramenta, quae inter eum et Karolum facta fuerunt, Ann. Bert. (Hincm.) ed. Waitz 152. Auf denselben vertrag ist wol auch zu beziehen, wenn in derselben quelle ein versprechen Karls, ienen teil Lothringens zurückzugeben, erwähnt wird (ut, sicut ipse Karolus olim promiserat, Karlomanno restitueret, ib. p. 154; nur Karlmann ist hier genannt, da der tod seines bruders Ludwig schon früher berichtet ist). Die eidlichen verpflichtungen sind gegenseitige; Karl wurden also andre zusagen gemacht, die sich vielleicht auf die von Boso okkupirten lande bezogen. Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 3,144 n. 1 nimmt an, dass Karl das versprechen der abtretung Lothringens schon im iuni zu Gondreville gegeben habe.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1604c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0880-00-00_3_0_1_1_0_3700_1604c
(Abgerufen am 28.09.2016).