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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Einschliessung der Normannen; in mehrtägigen kämpfen scheitern die angriffe an der festigkeit der pfalz, eines baus 'von ungeheurer grösse und wunderbarer arbeit'; in einem dieser kämpfe wird der Sachse Eberhard gefangen, der später von seiner mutter um hohen preis ausgelöst wird. Ludwig hebt gegen das versprechen, dass die Normannen sein reich verlassen werden, die belagerung auf. Als er sich zurückzieht, stecken die Normannen die pfalz und die befestigungen in brand und kehren zur Rheinmündung zurück, Regino 881. Hlud. propter hiemis asperitatem (die heerfahrt fiel also in den strengen winter, den dez.) et loci firmitatem rebus parum prospere gestis reversus est, Ann. Fuld. Normanni Noviomagio hyemaverunt et Lodovicus veniens et eos expugnare cupiens turpiter reversus est, Ann. Tiel. 879 M. G. SS. 24, 23. An der westgrenze des reichs Ludwigs setzen die Normannen ihre plünderungszüge ungestört fort; am 28. dez. verheeren sie Cambrai, Ann. Vedast. 881 vgl. Ann. Fuld. 881: plurima loca in regno regis nostri vastaverunt h. e. Cameracum .. (irrig erst nach der besetzung Elsloos ende 881). - In diesem iahr misswachs und hungersnot in Deutschland, dann ein ungewöhnlich harter winter, Ann. Fuld. 880, 881.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1570b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0880-00-00_2_0_1_1_0_3626_1570b
(Abgerufen am 01.10.2016).