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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Betritt den boden Italiens. Catal. r. Lang. M. G. SS. 503 vgl. Wiener SB. 92,335 n. 9, 375 n. 3. Karls zug erwähnen Ann. Bert. (Hincm.): in Longobardiam perrexit, Ann. Aug. Jaffé Bibl. 3,704: Italiam primum intravit vgl. Ann. Weingart. 879, Sangall. br. 880 M. G. SS. 1,66, 70. Karl nimmt Italien ohne widerstand in besitz: grandi exercitu congregato eam undique improvisus occupavit, Erchanberti cont. ib. 2,329 vgl. Regino 881, der übrigens den 1. und 2. zug vermengt: Car. de Alamannia egressus Langobardorum fines occupavit ac in paucis diebus totam Italiam in deditionem accepit. In oberitalienischen privaturk. wird noch im okt. nach den iahren Karlmanns datirt, in Bergamo und Lucca selbst noch im dez., Cod. Lang. 488, 497, Mem. di Lucca 5b,545; zuerst werden Karls iahre gezählt in urk. vom 11. nov. (testament des erzbischofs Anspert von Mailand), Cod. Lang. 490. Die erste urk. Karls für Italien, welche noch vor no 1589 fallen würde, ist verloren: schon am 18. nov. wurde bei der besitzeinweisung eine urk. vorgelegt, durch welche Karl (d. Karolus piissimus rex) 6 mansen vom hof Limonta an S. Ambrogio geschenkt hatte, ib. 495. Für den 1. nov. hatte Karl den papst nach Pavia eingeladen, um mit ihm, quae s. ecclesiae dei utilia sunt et regni stabilitati proficua, zu verhandeln, aber nach seiner ankunft in Italien weder briefe noch boten gesandt; der papst fordert ihn auf gesandte zu schicken, 'wenn es wirklich wahr sei, dass er bereits in Pavia angekommen sei', und erklärt sich bereit sogleich zu ihm zu kommen, Migne 126, 894, Jaffé Reg. pont. 2. ed. 3314 (das regest spricht irrig von einer 'rückkehr Karls nach Italien').

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1588d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0879-10-26_1_0_1_1_0_3678_1588d
(Abgerufen am 02.12.2016).