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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Karlmann überlässt ihm Italien. Schon 878 war papst Johann VIII auch mit Karl in Verbindung getreten und hatte dessen vermittlung bei Karlmann angesucht; auch Karl erscheint nicht in Troyes; er wird, als der papst mit Boso nach Italien zieht, aufgefordert nichts gegen diesen zu unternehmen, no 1532a. Nachdem die pläne mit Boso kläglich gescheitert waren, beginnt der papst, da Karlmanns zustand bereits ein hoffnungsloser geworden, für bestellung eines neuen herrn Italiens zu wirken, no 1538a: er knüpft mit Karl, ihm die kaiserkrone in aussicht stellend, am 3. apr. unterhandlungen an und dieser erklärt sich sogleich bereit nach Rom zu kommen; dringender werden die hilfegesuche des papstes, seine gesandten erhalten anfangs mai den auftrag Karl um ieden preis zum zug nach Italien zu bewegen und Karlmanns zustimmung zu erwirken. Erst der zweiten gesandtschaft scheint es anfangs aug. gelungen zu sein, Karlmann zum verzicht auf Italien zu bewegen, dieser 'überlässt noch bei lebzeiten Karl die regierung Italiens'. no 1547a. - Irrig sind Jaffé Reg. pont. 2. ed. 3006, 3019 hier auf Karl III statt auf Karl d. K. bezogen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1588a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0879-00-00_1_0_1_1_0_3675_1588a
(Abgerufen am 05.12.2016).