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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt seiner nichte Hirmingard auf deren bitte die höfe Murgula und Lemin (Almenno nw. Bergamo) in der grafschaft Bergamo, Cortemaggiore in der grafschaft Piacenza und das neue kloster in Pavia auf lebenszeit mit der bestimmung, dass dieser besitz nach ihrem tod auf ihre tochter (die worte 'suae filiae' von andrer gleichzeitiger hand mit andrer tinte auf rasur) übergehe. Hebarhardus canc. adv. Liutberti archicapp. Reg. XXXVIII. *Or. (ganz von Eberhard geschrieben) Parma staatsarch. aus S. Sisto (A), *M. G. Dopsch. Muratori Ant. 2,215 ex arch. mon. S. Sixti (A); Lupi 1,865 ex tab. mon. s. Sixti mit VI kal. mart.; Cod. Lang. 441 ex apogr. Hirmingard ist die damals noch unvermählte tochter Ludwigs II, die später von Boso entführt wurde, Ann. Bert. (Hincm.) 876 vgl. Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 2, 403 n. 4. Auch in dem testament der kaiserin Angilberga von 877 märz, Cod. Lang. 454, ist auf eine tochter Hirmingards (also für den fall der verheiratung) und deren nachkommenschaft rücksicht genommen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1505, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0875-02-26_1_0_1_1_0_3435_1505
(Abgerufen am 27.09.2016).