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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Entsendet seinen sohn Karl nach Italien, um den westfränkischen könig aufzuhalten. Ann. Bert. (Hincm.) ed. Waitz 127. Karl (von den Italienern zum unterschied von seinem oheim Karoleto, Karlito genannt) steht, während Karl d. K. in Pavia weilt (er urkundet hier, bereits über italienisches krongut verfügend, schon am 29. sept. Pasqui Doc. di Arezzo 1, 63, B. 1787), im gebiet von Mailand. Die zuchtlosen scharen seiner parteigänger, unter diesen auch markgraf Berengar von Friaul, plündern und verheeren die gegend von Bergamo, so dass die bewohner sich in die berge flüchten; der westfränkische könig veriagt die beutesuchenden scharen und verfolgt sie über Brescia, wo sie noch das kloster S. Salvatore, eine appanage der kaiserlichen familie, plündern (Jaffé Reg. pont. 2. ed. 3084), und Verona bis Mantua. 'Karlchen' eilt nach Baiern zurück. Andreae Berg. Hist. c. 19 M. G. SS. Lang. 230 vgl. Ann. Bert. (Hincm.).

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1512b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0875-00-00_1_0_1_1_0_3447_1512b
(Abgerufen am 01.10.2016).