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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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überträgt dem kloster Casauria, dessen gründung er, einer göttlichen eingebung folgend, beschloss, als er auf dem marsch nach Benevent (866 vgl. no 1233a) an die Pescara gekommen war und dort eine für ein kloster besonders geeignete insel gesehen hatte, wo er dann eine kirche bauen und mönche sammeln liess, die von ihm rechtmässig erworbenen besitzungen in und bei Rom, in der ganzen Romagna, den beiden herzogtümern von Spoleto und in Tuscien (vgl. no 1265, 1269) in der weise, dass ihm auf lebenszeit das verfügungsrecht gewahrt bleibe und dieses nach seinem ableben an die mönche übergehe, gibt ihnen die besitztitel und freie abtwahl und schenkt seiner zweiten stiftung, dem kloster Moninellum (S. Ruffino) bei Mantua, seinen besitz in Unteritalien; busse doppelte restitution und 12 pf. gold (vgl. für die pönformel no 1265). Giselbertus presb. et not. ex iussu imperiali scr. Chr. Casaur. s. XII (A), ch. s. Ruffini s. XIV in Mantua vgl. Mittheil, des Instituts f. öst. GF. 1,435 (B). D'Achery Spicil. 5,386, 2. ed. 2,936, *Muratori SS. 2b,812, beide aus A. - Noch 874 sept. und nov. 29 kauft der kaiser güter, die noch an Casauria kamen, Muratori SS. 2b,940, 941. Ausschmückung der gründungsgeschichte auf grundlage dieser urk. im Chr. Casaur. ib. 778 vgl. 785.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1272, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0874-11-01_1_0_1_1_0_2782_1272
(Abgerufen am 26.09.2016).