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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt die übertragung des vom grafen Riddag und dessen gemahlin Imhild auf rat des papstes Sergius und mit genehmigung des königs gestifteten klosters Lamspringe, dem die stifter ihre tochter Ricburga als erste äbtissin bestellten, an die kirche von Hildesheim unter gewährleistung der freien wahl der äbtissin gegen überlassung von klostergut an bischof Altfrid für einige zehnten und verleiht mit zustimmung aller grossen immunität mit königschutz. Everhardus canc. ad v. Lamberti (Liutberti) archicap. A. inc. 873, reg. XXXIV ind. VI. Ch. von 1573 in der Beverinischen bibl. zu Hildesheim (A). Leuckfeld Ant. Gandersh. 290 ex Domson Hist. ms. mon. Lamspr. = Harenberg H. Gandersh. 139 = Heumann Comment. 2,237 extr.; *Janicke UB. des Hochstifts Hildesheim 1,7 aus A. Verunechtet: echt das protokoll (interpolirt der titel Romanorum rex, in der verderbten datirung a. inc. und coram regni principibus) und einzelne formeln des namentlich auch in der immunitätsformel stark überarbeiteten und mit allerlei machwerk (erwähnung des papstes und der proceres regni, möglichst ungeschickter pönformel) aufgeputzten textes vgl. Sickel Beitr. II Wiener SB. 39,146 n. 1; sachlich, soweit es sich um immunität und königschutz handelt, unbedenklich vgl. no 1486, 1489; in engster beziehung zu der fälschung auf den namen des bischofs Altfrid von Hildesheim 872 nov. 1, Janicke 1,5, deren urschrift in das 11.-12. iahrh. gesetzt wird; wahrscheinlich gehören beide fälschungen dem 12. iahrh. an, in dem das kloster durch fremde eingriffe in seinen besitz arg ins gedränge kam, Janicke 1,234 vgl. 371.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1497, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0873-06-13_1_0_1_1_0_3406_1497
(Abgerufen am 01.10.2016).