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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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gestattet dem bischof Paulus von Piacenza auf fürsprache seiner gemahlin, der kaiserin Angilberga, die von bischof Seufred, dessen oheim, begonnene und nun zu vollendende kanonie mit einer mauer zu umgeben, nötigenfalls im anschluss an die alte stadtmauer, schenkt die dazu notwendigen öffentlichen wege, gewährt ausser dem schon von seinen vorfahren bewilligten markt am fest des hl. Antonin (vgl. no 690) noch 3 iahrmärkte durch 8 tage mit zollfreiheit und verleiht immunität mit der begünstigung, dass die freien hintersassen nur durch den vogt vor gericht geführt werden sollen; busse 12 pf. gold und immunitatis semel promulgata poena 30 l. argenti. Giselbertus protonot. ex iussu imperiali scr. Imp. 28, ind. V. Campi 1,460 ex arch. cath. Die einreihung der schlecht gedruckten urk. nur nach der ind. möglich; der unmögliche a. imp. 28 druckfehler für 23 oder lesefehler für XXIIII, aber 873 ist durch das itinerar ausgeschlossen, 874 durch dasselbe mindestens unwahrscheinlich. Wie Bresslau UL. 291 n. 2 bemerkt, ist der titel 'protonotarius' wahrscheinlich aus 'presbyter et notarius', wie Giselbert sich sonst no 1255 f. nennt, entstellt; den titel 'protonotarius' führt nur Johannes in no 1226, 1227. Das or. nicht mehr erhalten.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1252, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0872-01-06_1_0_1_1_0_2745_1252
(Abgerufen am 08.12.2016).