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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Abfall Zuentibalds: Zuentibald wird, da er keines der ihm zur last gelegten verbrechen überwiesen werden konnte, von Karlmann aus der haft entlassen, mit königlichen geschenken geehrt und mit einem bairischen heer nach Mähren geschickt, um, wie er versprochen, Sclagamar zu bekämpfen. Aus dem bairischen lager vor der 'alten stadt des Rastiz (Rastislaw)' begibt er sich in diese und stellt sich 'nach slavischer art treubrüchig' und nur auf rache sinnend an die spitze seiner landsleute. Das bairische heer wird im lager überfallen, ein teil gefangen, der grössere teil niedergemacht, wenige hatten sich früher in sicherheit gebracht: omnis Noricorum laetitia de multis retro victoriis conversa est in luctum et lamentationem. Karlmann, über den untergang seines heeres aufs tiefste bestürzt, sendet Zuentibald die geiseln zurück und 'erhält dafür kaum einen halbtodten mann'. Ann. Fuld. vgl. Ann. Xant. 872; Ann. Bert. (Hincm.) ed. Waitz 117 erwähnen ausdrücklich, dass auch die markgrafen (Wilhelm und Engilscalk vgl. Ann. Fnld. 884 und urk. Karlmanns no 1522, Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 2,319 no 1) fielen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1488c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0871-00-00_1_0_1_1_0_3377_1488c
(Abgerufen am 10.12.2016).