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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestellt auf die klage des bischofs Gherard von Lucca, dass das gut der kirche, der schatz sowol als der besitz, von vielen leuten angegriffen und entrissen worden sei, die bischöfe Oschisus von Pistoja, Plato von Pisa, Andreas von Florenz, den grafen und markgrafen Adalbert, den grafen Ildebrand und seinen getreuen Ubald als königsboten mit dem auftrag dem bischof und vogt auf dessen verlangen zusammen oder einzeln auf vorweisung dieses briefes durch inquisition recht zu schaffen, über widerspänstige den bann zu verhängen und das erstrittene gut sogleich zu restituiren (vgl. Brunner in Wiener SB. 51,446, Forsch, z. Gesch. des deutschen u. franz. Rechtes 188). Undatirtes mandat. inserirt in einer gerichtsurk. des bischofs Osich von 871 dez. 18 (imp. XXII ind. V) or. Lucca (A). Ughelli 1,849, 2. ed. 798 ex arch. (mit imp. 15, 15 kal. ian. ind. 3, darnach Böhmer 660 zu 864 dez. 18) = Or. Guelf. 1,228 = Fioravanti Pistoja pr. 18; *Mem. di Lucca IV, 2,53 aus A. Bischof Gerard ist zuerst 870 nachweisbar, Mem. di Lucca 5b,490, bischof Oschis ist 870 beim heer in Unteritalien, no 1246b.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1250, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0871-00-00_1_0_1_1_0_2737_1250
(Abgerufen am 01.10.2016).