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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Gesandtschaft an Karl, der sich zur herbstiagd in die Ardennen begeben hatte: Ludwig lässt ihn an den zwischen ihnen abgeschlossenen vertrag (no 1463) und ihre vereinbarung über die teilung mahnen, Karl gibt eine 'angemessene antwort'. Ann. Bert. (Hincm.). Nach Regino 869 lässt Ludwig ihn noch auffordern das besetzte land, das beiden zu gleichen teilen gehöre, zu räumen, bis er nach seiner genesung kommen und sie vereint die nötigen massregeln treffen könnten. Karl zieht nach Achen (eo quod sedes regni videretur, Regino), um die zugesagte huldigung von ienen, welche sie aus iener gegend noch nicht geleistet hatten, entgegen zu nehmen, und lässt zugleich die grossen der Provence und aus dem oberen Burgund für 11. nov. nach Gondreville entbieten. In Achen finden sich keine neuen parteigänger ein, dagegen treffen ihn in Gondreville (er urkundet hier noch nov. 24, B. 1762) gesandte des papstes (die bischöfe Paulus und Leo, Ep. Hincm. ad Hadr. Migne 126, 175) mit briefen au ihn, die bischöfe und grossen seines reichs, welche unter androhung des banns eine besitzergreifung des reichs Lothars, des erbes kaiser Ludwigs, verbieten (erlassen am 5. sept. Jaffé pont. 2. ed. 2917-22 vgl. no 1242c). Die gleiche forderung stellt ebenso vergeblich kaiser Ludwigs gesandter Boderad. Auf die falsche nachricht, dass sein bruder, der deutsche könig, dem tod nahe sei, bricht Karl ins Elsass auf und lässt sich hier von Hugo, dem sohn Liutfrids, und von Bernard, dem sohn Bernards, huldigen. Von da zieht er nach Achen, wo er weihnacht feiert. Ann. Bert. (Hincm.) ed. Waitz 107 vgl. Ann. Xant. 871.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1473g, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0869-00-00_3_0_1_1_0_3337_1473g
(Abgerufen am 26.09.2016).