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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Exkommunikation Waldradas durch den papst, weil sie sich nicht in Rom gestellt habe und heimlich ihre beziehungen zu Lothar fortsetzend (loca repetere affectat, in quibus facilis ipsius ad regem Lotharium et eiusdem regis ad eam possit esse accessus: nach einer späteren quelle, G. abb. Lob. c. 13 M. G. SS. 4,61, soll Walrada sehr oft auf dem prächtigen fiskalgut Ham geweilt und hier die besuche des königs empfangen haben) nur darauf sinne Theutberga zu verderben und ihre frühere stellung wieder zu erwerben, Ep. Nic. Mansi 15,380 (teilweise auch bei Regino 866), 315, Jaffé Reg. pont. 2. ed. no 2808, 2871, Ann. Fuld. 867. Man bemüht sich dies zu verheimlichen: es wird das gerücht verbreitet, Waldrada sei mit einwilligung des pastes nach Gallien zurückgekehrt, die annahme der briefe, welche ihre exkommunikation kund tun (Jaffé 2. ed. no 2808), wird von den lothringischen bischöfen verweigert (vgl. auch Ep. Nic. ad Kar. Mansi 15,321) und die exkommunikation nicht von diesen publicirt, so dass der papst deshalb den grafen Christian (vielleicht der in no 1313 erwähnte gesandte Lothars) und Waltar (vgl. no 1313b), welche nach einander nach Rom kommen, davon nochmal officielle mitteilung macht, Mansi 15,317.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1309a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0866-02-02_1_0_1_1_0_2875_1309a
(Abgerufen am 04.12.2016).