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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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restituirt der kirche von Lyon nach urteil seiner getreuen besitz in den grafschaften Portois und Bassigny (n. Langres), nachdem er auf wiederholte klage des erzbischofs Remigius, dass Witgar bedeutenden besitz der kirche, als er ihn durch kaiserliche belehnung inne hatte, durch ungesetzlichen und der kirche nachteiligen tausch sich angeeignet habe, nach rat seiner grossen den grafen Succard (? Liuthard) mit der untersuchung beauftragt und auf dessen bericht über die volle berechtigung iener klage die urkundliche restitution beschlossen, dann aber auf die bei der zusammenkunft mit seinem oheim Karl und seinem gleichnamigen bruder in Gondreville (859 ium, no 1288c) unter berufung auf eine tauschbestätigung k. Lothars I vor ihn gebrachte beschwerde Witgars nach rat der genannten könige und seiner getreuen Gunduin zur vornahme der inquisition (vgl. Brunner in Wiener SB. 51,458, Forsch. z. Gesch. des deutschen und franz. Rechtes 200) und zur abschätzung der tauschobiekte abgeordnet und dieser die beschreibung derselben in Koblenz (860 iuni, no 1290b) vorgelegt hatte, während Witgar mit seiner urkunde weder, wie ihm befohlen, in Koblenz noch trotz der vorladung unter bann bei dieser gerichtsversammlung (ad hoc praesens placitum) erschienen war. Ohne schlussprotokoll. K. s. XVII in CL. 17197 Paris bibl. nat. (A). D'Achery Spicil. 12, 132, 2. ed. 3,359 e schedis Louvet (A) = Bouquet 8,411. Die gerichtsverhandlung fand wol noch 860 statt, damit ist die einreihung der urk. gegeben. Die restituirten güter lagen im reich Lothars.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1294, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0860-00-00_4_0_1_1_0_2836_1294
(Abgerufen am 07.12.2016).