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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(-) bestätigt auf bitte des bischofs Gebahard von Speier, nachdem er auf dessen erste bitte bischof Gunzo (Worms) als königsboten mit der abschätzung der güter an ort und stelle und der erkundung der zustimmung betraut und dieser günstigen bericht erstattet hatte, eine von Gebahard in gegenwart der grossen vorgelegte und vor ihm verlesene urkunde, laut welcher dessen vasallen Salaman, Folcuin, Gundpreth und Salaman der kirche von Speier (in civitate Nemeta et Spira) eine kirche mit den zehnten von 3 villen, einen eingefriedeten hof, ein herrenhaus und 18 mansen salland, den mansus zu 30 ioch wiesen und ackerland, in der Rheinsheimer mark im Andagau (in Lorscher urk. Anglachgau am rechten Rheinufer gegenüber Speier) und andren besitz mit wald und weingärten in der mark Venningen im Speiergau unter vorbehalt lebenslänglicher nutzniessung für ihren herrn Gebahard und dessen schwester Albheid übertragen und dafür aus dem kirchengut die villa Rödersheim im Speiergau im umfang von 24 mansen zu ie 30 ioch mit einem herrenhof und weingärten auf lebenszeit empfangen hatten unter der bedingung, dass dieselbe nach ihrem ableben an die kirche von Speier, das gut im Andahgau an das kloster St. Leon für die dortigen kanoniker heimfalle, und stellt das vergabte gut unter seinen schutz (teilweise gleiche formeln mit no 1432). Comeatus not. adv. Witgarii canc. Reg. XXVI. *Or. (ganz von Comeatus geschrieben) Karlsruhe, unterhalb der signumzeile ein zweites Ludwigmonogramm mit dunklerer tinte (also von Ludwig d. K. bestätigt). Dümgé 72; Remling UB. 1,5.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die tiron. noten im Arch. für Urkundenforschg. 1, 156 mit facs. derselben fig. 29; 153; 157, 159.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1434, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0858-04-29_1_0_1_1_0_3212_1434
(Abgerufen am 10.12.2016).