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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(pal. r.) Wolvene überträgt könig Ludwig das von seinen vorfahren erbaute und von ihm wieder hergestellte und dotirte kloster Rheinau und stellt es unter dessen schutz in der weise, dass er dasselbe sich auf lebenszeit vorbehält und den mönchen nach seinem tod freie wahl des abts, der dem könig zu keiner andren leistung als einem iährlichen geschenk von einem pferd und einem schild mit einer lanze verpflichtet sei, zustehe (vorlage für no 1432). Zeugen (traditionem per imposicionem manuum firmare rogavit) die grafen Gozbert, Adilbert, Adilhelm, Adilbert, Liuto, Adelo, Lantfrid. Actum Ulma pal. r. a. XXIII (verderbt aus XVIII, epoche von 840) reg. Lud. regis in or. Francia, mense febr. XI kal. eiusdem mensis die saturni, ipso rege praesente ceterisque quam plurimis, VI anno Nicolai papae. Ch. Rhenaug. s. XII. Schöpflin Als. d. 1,85, Gerbert H. Silvae Nigrae 3,5, Neugart C. d. Alem. 1,338 extr., Meyer v. Knonau Cartular von Rheinau 11, *Escher und Schweizer Züricher UB. 1,28. Der 19. febr. fällt 858 auf einen samstag, XI kal. eiusdem mensis also = XI kal. mart., die papstiahre wie sonst im Rheinauer ch. spätere interpolation vgl. Meyer v. Knonau Cartular 82. Gozbertus comes atque abba monasterii in Rheinauer urk. von 853 ib. 7 no 3.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1430c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0858-02-19_1_0_1_1_0_3206_1430c
(Abgerufen am 27.09.2016).