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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Einladung der mit den Aquitaniern verbündeten westfränkischen grossen gegen Karl einzuschreiten: comites pene omnes ex regno Karoli regis cum Aquitanis adversus eum coniurant invitantes Ludoicum ad suum consilium perficiendum; da Ludwig durch den krieg gegen die Slaven länger in anspruch genommen ist und sie nicht länger warten wollen (moras illius non ferentes), verständigen sie sich mit Karl. Ann. Bert. (Prud.). Karl hatte schon am 7. iuli von Quierzy vermittlungsvorschläge und versprechungen an die aufständischen gesandt, M. G. Capit. 2,279; seine anerbietungen fanden kein gehör, so lange sie hofften, dass Ludwig ihrer aufforderung nachkommen werde (Karls bevollmächtigte an die aufständischen: mandat vobis senior noster, quod propterea hoc placitum dimisistis, ut fratris eius [Hludowici] expectare voluissetis adventum, iuxta quod illi mandastis, non sine aliis suis fidelibus, quos modo secum non habuit, invenire potuit, Capit. de Basiu c. 2 M. G. Capit. 2, 283) und ihre gesandten an Ludwig nicht zurückgekehrt waren (Si autem dicitis vos propter pares vestros, qui praesentes non sunt, hoc non posse facere .. Missaticum Adalardi c. 4 ib. 284). Wahrscheinlich schon im okt. (missaticum Hincmari ib. 284) kam ein urkundlicher vergleich zwischen Karl und den unzufriedenen zu stande, Lib. proclam. Caroli adv. Wenilonem c. 4 M. G. Capit. 2,451, und die Aquitanier führten wieder den iungen könig Karl, den sie kürzlich veriagt hatten, in ihr land zurück; im nächsten iahr schliessen sie sich wieder Pippin an, Ann. Bert. (Prud.) 856, 857.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1418b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0856-00-00_1_0_1_1_0_3188_1418b
(Abgerufen am 11.12.2016).