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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Synode zu St. Alban in Mainz iubente Hludowico rege (vgl. das synodalschreiben an Ludwig M. G. Capit. 2,173 mit den synodalakten) unter vorsitz des am 26. iuni zum erzbischof von Mainz geweihten Hrabanus Maurus. Ann. Fuld. Das synodalschreiben an den könig berichtet, dass für ihn und seine familie allgemeines gebet angeordnet und beschlossen worden sei in zwei gruppen, säkular- und klosterklerus, zu beraten, es bittet um schutz für die kirchen und wahrung des kirchenguts. Die synodalbeschlüsse, zum teil wiederholung iener von 813, bedrohen alle verschwörungen gegen den könig, die kirchlichen und weltlichen obrigkeiten (c. 5) und die angriffe auf das kirchengut (c. 6 vgl. zu dem gleichlautenden c. 4 der Mainzer synode von 852 Brunner in Wiener SB. 51,442) mit dem bann, sie fordern die leistung der zehnten (c. 10, 11) und führen dem könig die unterdrückung der armen freien wieder zu gemüte (c. 17). Auf befehl des königs wird von der synode auch die frage der übersetzung Ansgars auf das erledigte bistum Bremen erörtert und im beiahenden sinn entschieden; Ansgar erhält iubente rege nun Bremen, das land ienseits der Elbe mit Hamburg fällt wieder an Verden zurück, V. Anskarii c. 22 M. G. SS. 2,706, schulausg. 47.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1388c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0847-10-01_1_0_1_1_0_3121_1388c
(Abgerufen am 01.10.2016).