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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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tauscht mit dem kloster Fulda unter abt Hatto das lehen seines vasallen Hartwic in der mark Eiterfeld in der Buchonia mit zustimmung der mönche gegen den klosterbesitz in den villen Zutilinga, Willareshusen, Tunnaha mit ausnahme eines hofes zu Mechitamulinero marcha (und bestimmt, dass das eingetauschte gut nach seinem tod an das kloster heimfalle). Nur ind. VIII. Cod. Eberhardi 2 f. 11 (A). Schöttgen et Kreysig 1,12 no 31 aus k. von A; *Dronke C. d. 247 aus A. Von Eberhard überarbeitet und verunechtet, nur der eingeklammerte satz und wahrscheinlich auch die signumzeile seine zutat, während Sickel Beitr. I Wiener SB. 36,386 die ganze urkunde für gefälscht ansah; sie wird vollständig beglaubigt durch die gleichzeitige urkunde des abts Hatto, welche grossenteils denselben wortlaut hat und die urkunde Ludwigs ausdrücklich erwähnt (rex in compensatione earundem rerum tradidit de rebus suis propriis per suum preceptum), *or. in Marburg, Schannat Trad. 190 no 470 = Wirtemberg. UB. 1,132, mit der datirung: Actum Franconofurt palatio regio sub die XV kal. aug. anno Christo propitio XIII regni d. Hludowici gloriosissimi regis in orientali Francia, ind. VIII (bei Schannat irrig VIIII vgl. auch Gegenbauer Das Kloster Fulda im Kar. Zeitalter 1,42, Herquet Spec. dipl. Fuld. einl. 5 no 38); dies auch die volle datirung für no 1384; in der urk. Hattos auch die älteren namensformen Willihereshus, Thuna, Eitrungfeldun. Die namen der orte, in denen Ludwig besitz eintauschte, hat schon Förstemann als Züttlingen OA. Neckarsulm a/d. Jaxt, Domeneck sw. Züttlingen und Möckmühl a/d. Jaxt erklärt, Ortsnamen 1663, 1456, 1080; diese erklärung bestätigt Bossert, der für Tunnaha auf den Tynnichshof bei Möckmühl, für das unbekannte Willareshusen auf Harthausen oder Reichertshausen bei Siglingen verweist, Württemberg. GQ. 2,239 n. 2,241 n. 3 vgl. die beigegebene karte; die lage dieser orte in dieser gegend wird auch durch die Trad. Fuld., ib. 238 no 9, 239 no 15 (Tunnaha in pago Wingarteiba), 241 no 22, ed. Dronke 16,17 no 13, 24, 34, gesichert. Damit entfällt auch die verlegung dieser orte nach Thüringen, welche sich auf eine von Eberhard, Dronke Trad. Fuld. 132 c. 46, gegebene liste der zehnten in Thüringen, die erzbischof Liutpart von Mainz Fulda entreissen habe wollen, ein bestreben, das aber am widerstand Ludwigs gescheitert sei, stützte vgl. auch Dobenecker Reg. Thur. 1,44 no 194.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1384, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0845-07-18_1_0_1_1_0_3106_1384
(Abgerufen am 06.12.2016).