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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(in Saxonia) Allgemeine reichsversammlung: es langen gesandtschaften seiner brüder, der Normannen, Slaven und Bulgaren ein. Ann. Fuld. mit der zeitangabe: tempore autumni. Nach Ann. Bert. (Prud.) 'soll' der Dänenkönig Horich die gesandten abgeordnet haben, um mit Ludwig frieden zu schliessen und seine bereitwilligkeit zur freilassung der gefangenen und, soweit dies in seinen kräften, zur zurückgabe der geraubten schätze zu erklären; die freilassung der gefangenen melden auch Ann. Xant. vgl. Mirac. s. Germani c. 31 M. G. SS. 15,16 und dazu Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 1,285 n. 2. Über die Slaven berichten Ann. Xant.: His ita gestis (nach den Plünderungen der Normannen) Lud. rex congregato exercitu magno iter iniit in Winidos (die Abodriten vgl. no 1377a). Quod gentiles cum cognovissent, econtra legatos direxerunt in Saxoniam et miserunt munera et obsides et petierunt pacem. At ille concessa pace reversus est de Saxonia. Damit ist wol die in Paderborn erschienene gesandtschaft gemeint und dadurch wird, da mit 'postea' die erzählung vom tod des Normannen Reginher angefügt wird, die zeitangabe hinfällig. Vielleicht war es bei dieser fahrt nach Sachsen, dass Ludwig mit Hrabanus Maurus in Rassdorf (Rastestorph n. Fulda) zusammentraf und ihn um allegorische auslegung kirchlicher texte ersuchte, Hrabani Op. Migne 112,1089. Hraban übersandte ihm dann sein werk De universo. Jene zusammenkunft zur vollständigen aussöhnung vgl. Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 1,318. - Verleihung des bistums Hildesheim an Ebbo von Reims, no 1121a.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1386a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0845-00-00_1_0_1_1_0_3110_1386a
(Abgerufen am 08.12.2016).