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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Gesandtschaft Karls aus Visé (a/d. Maas zwischen Lüttich und Mastricht vgl. Ann. Bert.: Hasbanienses adiit, Meyer v. Knonau 143 n. 21): dieser lässt ihn durch bischof Exemeno (Immo v. Noyon) beschwören seiner pflicht als bruder und pate, der von ihm und den seinen beschwornen verfügungen ihres vaters, des gottesgerichtes, das eben erst zwischen ihnen entschieden habe, eingedenk zu sein oder wenigstens von der verfolgung der kirche abzulassen, der armen, witwen und waisen sich zu erbarmen und das ihm vom vater mit seiner zustimmung gegebene reich nicht zu betreten, um nicht zum zweiten mal ein gegenseitiges morden des christenvolkes zu verschulden. Zugleich schickt Karl Hugo und Adhelard an Giselbert, um diesen und die übrigen zu möglichst engem anschluss zu gewinnen, und Rabano an Ludwig, um ihn zu möglichst rascher hilfeleistung aufzufordern, da er seinetwegen den zug (nach der untern Maas) unternommen, der Lothar veranlasst habe ihn in ruhe zu lassen und mit der ganzen macht sich gegen sein reich zu wenden. Nun eilt Karl nach Paris zurück, um Ludwig und seine überall einberufenen getreuen zu erwarten. Nithard III, 3.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1088a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0841-00-00_2_0_1_1_0_2399_1088a
(Abgerufen am 03.12.2016).