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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster Pfävers im gau Rätien auf bitte des abts Silvanus und der mönche wegen der ränke gewisser leute laut der vorgelegten urkunden seines grossvaters Karl (deperd. vgl. die fälschung no 430) und seines vaters Ludwig (no 892) dessen besitz sammt dem innerhalb und ausserhalb angesessenen leuten, königschutz und immunität von geistlicher und weltlicher gewalt mit der bestimmung, dass das klostergut nicht zu lehen gegeben werden dürfe, sowie freie abtwahl. Eichardus adv. Agilmari. *Angebl. or. St. Gallen (A). Grandidier Strasbourg 2b,211 ex apogr.; Eichhorn Ep. Cur. pr. 16 ex arch. Fab.; protokoll aus A St. Galler Mittheil. 3,10; frg. (aus A) Tschudi Haupt-Schlüssel 313 vgl. Jahrb. f. Schweiz. Gesch. 15,236; regest Mabillon Ann. 2,546 aus Stöcklins Ant. Fabar. (1629). Ein vergleich mit no 1069 genügt die originalität auszuschliessen; die schrift ist ungelenk, das rekognitionszeichen unförmlich, die rekognition wie das ganze stück nur nachzeichnung, das siegel abgefallen. Inhaltlich indes nicht bedenklich; no 892 ist nur zum geringen teil als vorlage benützt vgl. auch Sickel KU. in der Schweiz 21. - Die urk. no 1068-1071 tragen noch die bisherige datirungsformel, Wiener SB. 85,504.

 

Verbesserungen und Zusätze:

die hier erwähnte urk. n° 892 moderne fälschung? vgl. dort.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1068, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0840-07-24_1_0_1_1_0_2343_1068
(Abgerufen am 26.09.2016).