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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster Fulda auf vortrag des abts Raban und der mönche, dass sein sohn Ludwig aus dem lehen des grafen Boppo die villen Geismar und Borsch urkundlich (deperd.) an das kloster übertragen habe, dass sie aber, weil Ludwig unbefugte macht sich angemasst (vgl. Simson Ludwig d. Fr. 2,178 n. 7), diese übertragung als unwirksam und unrechtmässig betrachteten und deshalb eine neue vergabung dieser güter, für welche sie klosterbesitz zu Geldersheim und an 5 andren orten im gau Grabfeld an den grafen Boppo abzutreten sich erbieten, durch ihn wünschten und erbäten, iene beiden villen, wie sie graf Boppo bisher als lehen besass, mit der bestimmung, dass nach dessen tod die dafür vom kloster gegebenen güter wieder an dieses heimfallen. Ego Irmingerus (wahrscheinlich Meginarius, Sickel UL. 92 n. 14) canc. Nur ind. II. Cod. Eberhardi (A). Eccard Hist. gen. Sax. 257 no 9 ex trad. Fuld. ined.; Schannat Trad. 177 e ch. (A); Leibniz Ann. imp. 1,478 ex ch. (k. von A), sämmtlich mit IV kal.; *Dronke C. d. 231. Verderbt und überarbeitet, sonst unbedenklich, Sickel Reg. 354 L 368, UL. 379 n. 10.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 989, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0839-02-27_1_0_1_1_0_2139_989
(Abgerufen am 26.09.2016).