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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Zur fröhlichen iagd. Rückkehr der an seinen sohn Ludwig abgeordneten gesandten in begleitung von gesandten desselben, welche berichten, dass dieser den befehlen des vaters (no 995a) nicht durchaus den gehorsam verweigere, aber nur unter der bedingung gehorsamen wolle, dass ihm von den namentlich bezeichneten getreuen des kaisers die verlangte sicherstellung eidlich gewährleistet werde. Da diese fern sind, zieht der kaiser es vor seinen zusicherungen der treue zu vertrauen, bis er siegreich aus Aquitanien zurückkehren werde, um dann eine etwaige erhebung unverzüglich niederzuwerfen. Auf bitte des sohnes gesteht der kaiser einigen anhängern desselben, welche kürzlich durch den aufstand von ihm getrennt und durch konfiskation ihres eigenguts (vgl. no 984e) bestraft worden waren, restitution ihres besitzes zu unter der bedingung, dass sie ihm unverbrüchliche treue wahren und sich in keiner weise an einem aufstand oder an umtrieben beteiligen; es werden eigne bevollmächtigte abgeordnet, um von den begnadigten die beeidigung dieser bedingung entgegenzunehmen. Zur sicherung der grenzen verfügt der kaiser expeditionen der Sachsen gegen die Sorben und Wilzen, welche eben erst bei einem ihrer einfälle einige orte der sächsischen mark in brand gesteckt hatten (vgl. no 982c), der Austrasier (Ostfranken) und Thüringer gegen die abgefallenen Abodriten und Lionen (vgl. no 435a, 463a). Ann. Bert. (Prud.). - Kreuznach s. Bingen.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 995b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0839-00-00_1_0_1_1_0_2152_995b
(Abgerufen am 25.09.2016).