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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Reichsversammlung, anwesend auch des kaisers söhne Pippin und Ludwig cum exercitu. Thegan app. vgl. Simson Ludwig d. Fr. 2,155 n. 9. Empfangnahme der iährlichen geschenke, Ann. Bert. (Prud.). Statt Lothar, dessen ankunft erwartet wird, trifft eine gesandtschaft von ihm ein mit der meldung, dass Lothar am fieber erkrankt sei und deshalb nicht kommen könne. Ann. Bert. (Prud.), Thegan app., V. Hlud. c. 55 vgl. V. Walae II, 23 M. G. SS. 2,568, die berichtet, dass Wala, schon vom fieber ergriffen (er stirbt aug. 31 oder sept. 12 vgl. Simson 2,156 n. 5), Lothar gemahnt habe trotz seiner krankheit sein versprechen einzulösen und zu seinem vater zu kommen. Der kaiser sendet nun seinen bruder, den abt Hugo, und graf Adalgar an Lothar, um sich um dessen befinden zu erkundigen und anzufragen, ob er später kommen werde, sowie um über die restitution der besitzungen fränkischer kirchen in Italien, welche von seinen anhängern als gute beute genommen worden waren (vgl. urk. Lothars 848 ian. 3), und über die rückgabe der bistümer, grafschaften, lehen und eigengüter an die bischöfe und grafen, welche die kaiserin aus Italien geleitet hatten (no 926v vgl. Simson 2,159), zu unterhandeln. Lothar lässt durch gesandte erklären, dass er nicht zu allen forderungen seine zustimmung geben könne, und stellt gewisse bedingungen. Ann. Bert. (Prud.) vgl. V. Hlud. c. 55 (über die vermengung mit der gesandtschaft des nächsten iahres Meyer von Knonau Über Nithard 130). - Gesandtschaft des Dänen königs Hohrich, welche das anerbieten der freundschaft und der ergebenheit überbringt, mit der versicherung, dass der könig am einfall der Normannen, welche um diese zeit Friesland (nach Ann. Fuld. mussten die Friesen sich abkaufen), Duurstede, Antwerpen und den hafenort Witla an der mündung der Maas (Ann. Fuld.) verwüstet hatten, Ann. Bert. (Prud.) vgl. Ann. Xant., unschuldig sei, und zugleich über die ermordung dänischer gesandter bei Köln (vgl. Ann. Colon. br. 836 M. G. SS. 1,97) beschwerde führt; der kaiser ordnet königsboten ab und lässt die mörder streng bestrafen. Ann. Bert. (Prud.).

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 963a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0836-09-00_1_0_1_1_0_2081_963a
(Abgerufen am 30.09.2016).