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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(villa) überträgt auf bitte des abts Ermenald von Aniane gemäss seiner früheren dem abt Benedikt verliehenen und ihm vorgelegten urkunde (no 728), welche den vogt unter seinen schutz stellte (über die ergänzung dieser stelle Sickel Reg. 349 L 331 vgl. Beitr. III Wiener SB. 47,259, 274), die vogtei des klosters, da der damalige vogt gestorben, seinem vasallen Maurinus, befiehlt auf dessen requisition ihm unverweilt recht zu schaffen und, weil das kloster sein eigentum sei, nur seine eignen zeugen zuzulassen (vgl. Brunner in Wiener SB. 51,427, Forsch. z. Gesch. des deutschen und franz. Rechts 169), mit dem auftrag iede rechtsverzögerung oder verweigerung ihm selbst zur anzeige zu bringen, ferner mit den flüchtigen hörigen des von ihm geschenkten klosters St. Martin nach römischem recht zu verfahren, befreit den vogt von der heerfahrt und allem öffentlichen dienst und gestattet dem abt die vertretung des klosters bei unbedeutenderen sachen einem andren vogt zu übertragen. Hirminmarius not. adv. Hugonis. Ch. s. XII (A), *M. G. Dopsch. Guiberti Op. ed. d'Achery 647 ex chartophyl. mon. (A); (Vaissete) Hist. de Languedoc 1b,67 aus A, éd. par Du Mège 2,622, n. éd. par Dulaurier 2b,189; Bouquet 6,600 ex tabul. An. (A) = Migne 103,1435.

 

Verbesserungen und Zusätze:

zum rechtsinhalt Seeliger, Die Bedeutung der Grundherrschaft 86.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 943, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0835-07-21_1_0_1_1_0_2052_943
(Abgerufen am 25.09.2016).