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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Reichsversammlung: placitum cum suis consiliariis, Ann. Bert. mit der zeitangabe: circa missam s. Martini (nov. 11); conventum generalem, V. Hlud. c. 53. Ordnung des reichs (cum multa inolita purgare decrevisset tam in ecclesiasticis quam publicis rebus, V. Hlud.). Der kaiser sendet durch abt Hermold (ob dieser, wie man angenommen, Ermoldus Nigellus ist, ist sehr fraglich, Simson Ludwig d. Fr. 2,122) an Pippin den auftrag die in Aquitanien gelegenen kirchengüter, die er andren verliehen oder andre an sich gerissen, ohne zögern den kirchen zurückzugeben. Er ordnet ferner königsboten in die städte und klöster ab, um die verfallene kirchliche zucht zu bessern, das räuberunwesen, das in unerhörter weise um sich gegriffen, nötigenfalls mit beiziehung der nachbargrafen und der kirchenleute auszurotten und ihm darüber am nächsten frühiahrsreichstag zu Worms (wie es scheint, doch nur die ortsangabe ein versehen vgl. Meyer von Knonau Über Nithard 130) bericht zu erstatten. V. Hlud. c. 53.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 931g, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0834-11-00_1_0_1_1_0_2030_931g
(Abgerufen am 01.10.2016).