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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster St. Zeno, da seine königsboten auf die klage des von Bischof Ratald bestellten abts Leo über widerrechtliche besitznahme des dem kloster gehörigen waldes Hostilia durch den grafen Gorad kein urtheil fällen konnten und er deshalb befohlen hatte, die sache vor sein gericht zu bringen, nach genauer untersuchung laut der vorgelegten und hier verlesenen urkunden seines grossvaters Karl (deperd.), seines oheims Pippin (deperd.) und seines vaters Ludwig (deperd.) ienen wald innerhalb genannter grenzen (am Po) mit weiderecht und zehnten, sowie auf bitte des bischofs Ratald (Verona), dem er das kloster übertragen, einen tauschvertrag zwischen diesem und dem bischof Petrus von Brescia betreffs güter, welche bischof Chunibert von Brescia von Gorads vorgänger, dem grafen Vulvin, eingetauscht hatte, dessen rechtsgiltigkeit aber Gorad, da beide tauschverträge ohne beiziehung eines königsboten abgeschlossen worden waren, angestritten hatte, ne ideo ab eadem ecclesia auferantur, quoniam legaliter absque regio misso non poterant commutari; busse 1000 mancusi. Dructemirus subdiac. atque not. adv. Hermenfredi. Imp. Hlud. XX Hloth. XI. K. s. X-XI Verona bibl. com. vgl. Wiener SB. 85,473 n. 1, Mitth. d. Instituts f. öst. GF. 2,93 no 9 (A). Ughelli 7,1437, 2. ed. 5,717 = Migne 104,1223; Muratori Ant. 1,459 ex antiquiss. exempl. s. Zenonis (A) = Migne 104,1238; *Cod. Lang. 208 ex autogr. (A.). Über die datirung Wiener SB. 85,474.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1035, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0833-01-15_1_0_1_1_0_2265_1035
(Abgerufen am 07.12.2016).