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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster St. Bertin (Sithiu) im gau Thérouanne unter abt Fridugis auf bitte der mönche laut der vorgelegten urkunde seines vaters k. Karl (no 136 vgl. Sickel Beitr. III Wiener SB. 47,232) die von diesem und den früheren Frankenkönigen verliehene immunität mit königschutz und bestimmt, dass dessen besitz weder weiter geteilt (vgl. Sickel Reg. 336 L 268) noch für andre zwecke verwendet noch von den klosterleuten das foderum (annonae militares, V. Hlud. c. 7) gefordert werden dürfe. Durandus diac. adv. Fridugisi. K. s. XII des ch. Folquini vgl. M. G. SS. 13,615 (A), s. XVIII in hs. 815 St. Omer bibl. (B), Grand cart. de Whittes(C), *M. G. Dopsch. Mabillon Dipl. 612 (vgl. Ann. 2,529) ex ch. Folquini ohne datirung = Tenzel app. 13 = Miraeus Op. 2,930 = Bouquet 6,568 = Migne 104,1190; Guérard Cart. de St. Bertin 77 aus A; erwähnt Iperii Chr. Martene Thes. 3,508; die datirung auch mitgeteilt von Malbranq De Morinis 2,220. - Ausstellort umbekannt; zweifelsohne ist derselbe in der nähe des klosters zu suchen, wo ortsnamen mit der endung hem sehr häufig auftreten vgl. Cart. de St. Bertin 97 f.; Sickel Reg. 336 nimmt an, dass 'pal.' vom kopisten beigefügt sei.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 873, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0830-03-19_1_0_1_1_0_1896_873
(Abgerufen am 05.12.2016).