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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(pal. r.) Ludwig bestätigt der kirche von Sens mit den zugehörigen klöstern, dem von ihm kürzlich urkundlich (deperd. vgl. Chr. s. Petri Sen. Bouquet 6,236) geschenkten mönchskloster S. Colombe, den zellen St. Peter, St. Johann, St. Heraclius und St. Remigius (vgl. no 756), der von (erz) bischof Hieremias erbauten zelle des h. Petrus zu Noviacus (früher Mauriacus, Chr. s. Petri l. c. 237, ietzt Mauriac) ienseits der Loire im gau Auvergne, den in Sens gelegenen nonnenzellen, den zellen im Gâtinois, in pago Castronantoni (Château-Landon, Seine-et-Marne, Longnon Atlas hist. text 175), im gau Melun, diesseits und ienseits der Loire in Aquitanien auf bitte des erzbischofs Hieremias laut der vorgelegten von ihm vor wenigen iahren dem erzbischof Magnus (+ 818) verliehenen urkunde (deperd.), der urkunden seines vaters k. Karl (deperd.) und der Frankenkönige die seit alter zeit besessene immunität mit königschutz und den von k. Karl auf bitte des bischofs Gundpert (? c. 778 - 786) nach verlust der besitztitel verliehenen und von ihm dem erzbischof Magnus bestätigten rechtstitel für den in rechtmässiger gewere der kirche stehenden besitz, als ob die besitztitel nicht verloren wären. Faramundus radv. Fridugisi. Angebl. or. s. X mit imp. XIII ind. IIII Auxerre (A). Gallia christ. 12,17 ohne rekognition; *Sickel Beitr. V Wiener SB. 49,405, sonderabdruck 97 aus A; regest Quantin Cart. de l'Yonne 1,37 no 19. Interpolirt die strafformel, wahrscheinlich auch die aufzählung der zugehörigen klöster und einzelne formelteile, Sickel Beitr. V Wiener SB. 49,388, Reg. 327 L 213. Beide iahresdaten fordern die einreihung zu 826; wenn um diese zeit die urk. nur im namen Ludwigs und Lothars ausgestellt werden, so mag diese ausnahme in früherer handlung und datirung nach späterer beurkundung ihre erklärung finden.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 829, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0826-05-09_1_0_1_1_0_1812_829
(Abgerufen am 27.09.2016).