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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigen dem von seinem grossvater Pippin und seiner grossmutter Bertrada erbauten kloster Prüm auf bitte des abts Tancrad laut der durch mönche übersandten urkunden k. Pippins (no 97) und seines Vaters k. Karl (no 197, zum teil vorlage) immunität mit königschutz und besitz. Meginarius not. ad v. Fridugisi. K. s. X im *L. aur. Prum. (A). Knauff 53 aus k. s. XVII von A = Hontheim 1,175 = Migne 104,1158; Mittelrhein. UB. 1,63. Über fassung und inhalt Sickel Beitr. III, V Wiener SB. 47,234; 49,340,357. Ausser der signumzeile Ludwigs d. Fr. und Lothars hat die urk. auch die unterzeichnung: Signum Hludowici regis (wie man meinte, Ludwigs d. D.), doch fehlt dieser das in der k. das monogramm vertretende kreuz. Schon Sickel Beitr. I Wiener SB. 36,394, UL. 283 hat darauf hingewiesen, dass aus dieser unterschrift kaum, wie Böhmer 720 annimmt, die anwesenheit Ludwigs d. D. zur zeit der ausstellung der urk. in Achen gefolgert werden könne; eine spätere unterfertigung durch Ludwig d. D., der diese urk. 870 nov. 1 in wörtlicher wiederholung bestätigt, ist umso unwahrscheinlicher, als die sitte nachträglicher unterfertigung sich erst später für kurze zeit einbürgert, Ficker Beitr. z. UL. 1,280; wie die von Ficker angeführten fälle bezeugen, ist iene unterfertigung die bestätigung durch Ludwig IV (das Kind), von dem Prüm keine vollständige immunitätsbestätigung erhielt. Die stelle am schluss der immunitätsformel 'quemadmodum in praedicti pii Pippini regis et domni atque genitoris nostri auctoritate vel in hac nostra continetur' zu dem sinnlosen 'quemadmodum in praedicti Pippini regis, avi videlicet Karoli et domni atque genitoris nostri Hludowici ser. aug. auctoritate' verballhornt.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 824, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0826-01-26_1_0_1_1_0_1805_824
(Abgerufen am 06.12.2016).