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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt auf bitte des erzbischofs Noto von Arles einen in zwei gleichlautenden exemplaren ausgefertigten tauschvertrag (Arles 824 nov. 7, Hist. de Languedoc n. éd. par Dulaurier 2b,148, Cart. de Lérins 1,255, vorlage), laut welches Noto mit zustimmung der kanoniker aus dem besitz des bistums an den grafen Leibulf von dessen lehen die Rhoneinsel bei Arles mit 2 kirchen und land im gau Arles zu eigen gab und dafür dessen eigengut an 6 orten in der gegend von Argence (auf dem rechten Rhoneufer) empfieng, nachdem er auf vortrag des erzkaplans Hilduin den erzbischof Noto brieflich (deperd.) mit der abschätzung der tauschobiekte betraut und unter dem vorbehalt, dass der tausch beiden teilen von nutzen sei, zur ausfertigung der üblichen tauschurkunde bevollmächtigt hatte. Durandus diac. adv. Fridugisi. Ch. Anian. s. XII (A); ch. Lerin. s. XIII (B). (Vaissete) Hist. de Languedoc 1b, 62 aus A, éd. par Du Mège 2,619, n. éd. par Dulaurier 2b,152 aus A; Bouquet 6,540 e schedis Estiennot ex tab. An. (A) = Migne 104,1139; *Moris et Blanc Cart. de Lérins 1,259. Über den inhalt Sickel Reg. 327 L 212. Nach no 970 schenkt Leibulf vor 837 urkundlich den eingetauschten besitz an Aniane, während er ihn 828 märz 16 an Lérins testirt hatte, Hist. de Languedoc n. éd. par Dulaurier 2b,169, Cart. de Lérins 1,262; dieses testament, 1037 noch zu Barcelona transsumirt, muss also später widerrufen worden sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 794, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0825-01-03_1_0_1_1_0_1766_794
(Abgerufen am 26.09.2016).