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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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schreibt an erzbischof Adalramm von Salzburg, dass er, um den bisherigen missbrauch abzustellen, mit zustimmung der reichsversammlung und auf einmütige bitte der geistlichkeit beschlossen habe, fortan solle kein höriger zur priesterweihe befördert, sondern früher freigelassen werden, dass er ihm nnd seinen nachfolgern die vollmacht erteile, die zur weihe erwählten kirchenhörigen aus seinem sprengel oder dem seiner suffragane oder einem kloster seiner diöcese vor klerus und volk mit zustimmung des bisherigen herrn freizulassen - doch unter der bedingung, dass diese erfahren, sie würden der früheren knechtschaft wieder verfallen, wenn sie sich des priestertums unwürdig erwiesen - und die freigelassenen nach einhändigung der in der hier vorgeschriebenen form abgefassten freilassungsurkunde durch ihren herrn zu weihen (vgl. no 736,737). Or. Wien. Juvavia anh. 78 ex arch. archiep. (kammerbücher); *facsim. KU. in abb. XI, 1.

 

Verbesserungen und Zusätze:

jetzt auch gedr. MG. Ep. 5, 311 n° 8.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 774, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0823-06-19_1_0_1_1_0_1731_774
(Abgerufen am 28.09.2016).