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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster Meung-sur-Loire auf bitte des grafen Matfrid die von den kindern des kaiserlichen vasallen Ragumbern innegehabten güter, welche nach der auf dem allgemeinen reichstag von Attigny vorgebrachten klage des klostervogts Odolmar, einst vom Frankenkönig Hlothar feierlich geschenkt, im besitz des klosters geblieben waren, bis ein abt zur zeit k. Karls sie seinem sohn zu lehen gab, und die Ragumbern zu dem von ihm zu lehen getragenen fiskalgut geschenkt hatte, nachdem auf den bericht der mit der untersuchung beauftragten königsboten, dass die sache sich so verhalte, und nach vorlage der schenkung k. Hlothars und alter urkunden der Frankenkönige durch den grafen Matfrid von den grossen. qui in ista causa examinatores fuisse leguntur, geurteilt worden war, dass die güter per wadium cum lege et fide facta an Matfrid und dessen vogt zurückzugeben seien. Form. imp. 46 in CL. 2718 s. IX Paris bibl. nat. Carpentier Alphabetum Tiron. 69 no 40 = Bouquet 6,653; Rozière Formules 2,548 no 451; Schmitz M. tachygr. 1,35; *M. G. Form. 321. Über die einreihung Sickel Reg. 324 L 184; der hier erwähnte gerichtspruch und die ausfertigung der urk. gehören einer etwas späteren zeit, vielleicht erst dem nächsten iahr an.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 760, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0822-00-00_1_0_1_1_0_1710_760
(Abgerufen am 27.09.2016).