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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Entsendung von 3 heeren, die aus dem heerbann der Sachsen, Ostfranken, Alamannen, Baiern und Italiens gebildet werden, gegen Liudwit (vgl. no 709a). Das eine rückt von Italien über die Norischen alpen (vgl. Simson Ludwig d. Fr. 1,159 n. 1) vor, das 2. durch Kärnten, das 3. durch Baiern und Oberpannonien; das 2. siegt in 3 treffen, setzt über die Drau und erreicht zuerst den bestimmungsort, während das eintreffen der beiden andren heere durch terrainschwierigkeiten und die weite des marsches verzögert wird. Liudewit hatte sich in eine bergveste eingeschlossen und stellt sich weder zur schlacht, noch sucht er frieden. Nachdem sich die heere vereinigt, verwüsten sie das land und kehren ohne verlust zurück, nur ienes, das durch Pannonien marschirt war, erleidet durch eine seuche nicht unbedeutende einbusse. Nach ihrem abzug unterwerfen sich die Krainer an der Save und iene Kärntner, welche zu Liudewit abgefallen waren, dem markgrafen Baldrich. Ann. r. Franc. (Einh.) mit der zeitangabe: transacta hieme, ut primum herba pabulum iumentis praebere potuit vgl. V. Hlud. c. 33, Thegan c. 27, Ann. s. Emmer. und no 739.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 721a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0820-00-00_1_0_1_1_0_1656_721a
(Abgerufen am 04.12.2016).