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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Empfang des aus Konstantinopel angelangten gesandten Niceforus, den kaiser Leo pro Dalmatinorum causa (de finibus Dalmatorum, Romanorum et Sclavorum, V. Hlud. c. 27) abgeordnet hatte; sie werden zunächst angewiesen die nahe ankunft Cadolahs (des markgrafen von Friaul), ad quem illorum confinium cura pertinebat, zu erwarten; die verhandlungen zwischen diesem und dem griechischen gesandten können nicht in Achen erledigt werden, da dabei die interessen sehr vieler (unter griechischer herrschaft stehender) Römer und (zum Frankenreich gehöriger) Slaven in frage kommen; es wird daher Unruochs neffe Albgar mit Cadola und Niceforus nach Dalmatien gesandt. Ann. r. Franc. (Einh.) vgl. Dümmler in Wiener SB. 20,388. - Die spanischen gesandten, welche der kaiser von Compiègne (vgl. no 634a) nach Achen vorausgeschickt hatte, werden hier 3 monate hingehalten und endlich (also im febr.) entlassen. Ann. r. Franc. (Einh.) vgl. V. Hlud. c. 27. - Eine dänische gesandtschaft der söhne Godofrids bittet wegen der fortwährenden beunruhigung durch Heriold (vgl. 587b) um frieden; da man ihren zusagen kein vertrauen schenkt, werden sie abgewiesen und wird Heriold wieder unterstützung gewährt. Ann. r. Franc. (Einh.) vgl. V. Hlud c. 27.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 642b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0817-00-00_1_0_1_1_0_1535_642b
(Abgerufen am 06.12.2016).