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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Concilium magnum et praeceptum est, ut monachi omnes cursum s. Benedicti cantarent ordine regulari, et duo codices scripti sunt, unus de vita clericorum et alter de vita nonnarum. Ann. Lauriss. min. mit der iahresangabe: a. III Hlud. = Ann. Hildesheim. vgl. auch die angebliche rede Ludwigs in Reims, Ermoldus Nig. II, 299 f., III, 521. Nach Ademar Hist. III, 2 M. G. SS. 4,119 wird der diakon Amalarius mit der zusammenstellung dieser satzungen beauftragt und es werden ihm aus der pfalzbibliothek die nötigen bücher zur verfügung gestellt. Die angaben der Ann. Lauriss. min. treten doch zu bestimmt auf, um auf die Achener versammlung vom iuli 817 bezogen zu werden wie bei Simson Ludwig d. Fr. 1,90 n. 5. Sie sind wol ein teil der verhandlungen des vom kaiser seit längerer zeit im auge behaltenen reformwerkes, das 819 seinen legislatorischen abschluss fand. Der synode selbst gehört wol nur der beschluss an, iene 2 Codices (Mansi 14,147 vgl. 283 mit der datirung: 816 ind. X, Stephani IV a. I, Lud. II vgl. V. Hlud. c. 28, Ermoldus Nig. III, 521) zusammenzustellen, die dann 819 in Achen approbirt wurden vgl. no 674 c. 3; hier wäre auch für eine so umfangreiche arbeit die zeit zu kurz gewesen vgl. Simson Ludwig d. Fr. 1,81 n. 5. Diese annahme scheint mir auch mit dem bericht der V. Hlud. c. 28 vereinbar. Hefele Conciliengesch. 2. A. 4,9 folgt ganz der anordnung Simsons.

 

Verbesserungen und Zusätze:

vgl. Wenninghoff im N. Arch. 27, 607; MG. Conc. 1, 307.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 622a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0816-08-00_1_0_1_1_0_1511_622a
(Abgerufen am 28.09.2016).