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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Vormarsch des sächsischen heerbanns und der Abodriten, nachdem im winter ein zweimaliger versuch die gefrorne Elbe zu überschreiten durch eintretendes tauwetter vereitelt worden war, unter befehl des königsboten Baldrich zu gunsten des vertriebenen Dänenkönigs Hariold (vgl. no 528a); das heer rückt über die Eider in terram Nordmannorum vocabulo Sinlendi (das östliche Schleswig), nach siebentägigem marsch lagert es am meer; da die söhne Godofrids, die mit bedeutender macht und einer flotte von 200 schiffen eine 3 meilen vom festland entfernte insel (Füren) besetzt halten, sich nicht zum kampf stellen, kehrt das heer nach verwüstung des landes unter mitführung von 40 geiseln nach Sachsen zum kaiser zurück. Ann. r. Franc. (Einh.) mit der zeitangabe: circa medium fere maium, daraus V. Hlud. c. 25.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 579b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0815-05-00_1_0_1_1_0_1460_579b
(Abgerufen am 25.09.2016).