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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster St. Aignan auf bitte des erzbischofs und abts Theodulf von Orléans laut der vorgelegten urkunde seines vaters k. Karl (deperd.) die von seinem grossvater Pippin (deperd.) verliehene zollfreiheit für 5 schiffe auf der Loire und den übrigen flüssen sowie für wagen und saumtiere. Ohne schlussprotokoll. Coll. Moreau 284 f. 191 Paris bibl. nat., exc. mit dem interpolirten schluss. *(Hubert) St. Aignan d'Orleans 75 ex tab. s. An. = Le Cointe 7,372 no 2. Kopie verderbt, der schluss von 'Has itaque immunitates' ungeschickte und sachlich wertlose interpolation vgl. Sickel Reg. 316 L 118. Die echte urk. wie die eine urk. für Orléans in der formelsammlung der kanzlei Ludwigs, Form. imp. 20, Carpentier Alphabetum Tiron. 19 no 20 = Bouquet 6,643; Rozière Formules 1,54 no 35; Schmitz M. tachygr. 1,14; M. G. Form. 300. - Allem anschein nach erhielt Theodulf noch eine weitere urk., die uns gleichfalls nur als formel erhalten ist, Form. imp. 21, Carpentier 23 no 6 = Bouquet 6,635, Rozière Formules 1,442 no 355, Schmitz M. tachygr. 1,15, M. G. Form. 301; sie folgt in der hs. unmittelbar auf die zollbefreiung für St. Aignan. Es fehlen die namen; der petent ist archiepiscopus (später allerdings auch nur episcopus) et abbas wie Theodulf, die urk. wird für das bistum (Orléans ist nur bistum, Theodulf nur ad personam erzbischof) und das kloster (St. Aignan) zugleich verliehen. Ludwig bestätigt laut der vorgelegten urk. seines vaters k. Karl (deperd.), dass die lehensträger der kirche und des klosters von ihren lehen iährlich neunten, zehnten und zins zu geben und zur instandhaltung der kirchengebäude nach möglichkeit beizutragen haben vgl. no 609.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 544, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0814-00-00_3_0_1_1_0_1423_544
(Abgerufen am 01.10.2016).