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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Abordnung edler Franken und Sachsen von der reichsversammlung aus an die normannische grenze ienseits der Elbe, um den von den Dänenkönigen erbetenen frieden (vgl. no 471a) abzuschliessen und ihnen ihren bruder zurückzugeben. Die bevollmächtigten, ie 16 von ieder seite, treten am bestimmten ort zusammen und beschwören den frieden, während die könige auf einem kriegszug gegen Westarfelda (wahrscheinlich das südliche Norwegen, Simson Karl d. Gr. 2,520 n. 8) abwesend sind; nach ihrer rückkehr werden sie aber von den söhnen k. Godofrids, die in Schweden zuflucht gefunden hatten, angegriffen und vertrieben. Ann. r. Franc. (Einh.) vgl. Chr. Moiss., das weiter berichtet, die Normannen (? die parteigänger der söhne Godofrids) hätten in diesem iahr Friesland geplündert, die vertriebenen könige wären zu den Abodriten entflohen und Karl habe ihnen hilfe zur wiedereroberung ihres reichs zukommen lassen. - Graf Irmingar von Ampurias legt den von einer plünderung Corsicas zurückkehrenden Mauren einen hinterhalt auf der insel Maiorca und erbeutet 8 schiffe; aus rache plündern die Mauren Cività vecchia (vgl. V. Karoli c. 17) und Nizza; ein angriff auf Sardinien war schon früher (im iuni vgl. ep. Leonis, Jaffé Bibl. 4,326) gänzlich missglückt. Ann. r. Franc. (Einh.).

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 481a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0813-00-00_3_0_1_1_0_1237_481a
(Abgerufen am 25.09.2016).