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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Lässt durch seine gesandten am 25. märz papst Leo III einen brief überreichen, der über das wolbefinden des kaisers und dessen sorge für die kirche berichtet und ankündigt, dass er erst nach ostern (apr. 16) nach Rom kommen werde, nicht schon zu mitfasten (märz 26), wie die kaiserlichen gesandten, die grafen Helmengaud und Hunfrid, gemeldet hatten; darauf zeigen diese dem papst einen brief Karls vor, der den auftrag enthält, dass sie zuerst zu Pippin zu gehen und diesem den befehl des kaisers zu übermitteln hätten mit dem papst an einem von ihnen zu bestimmenden ort zusammenzukommen, ut quod vos (k. Karl) omnimodis optatis ... pax et concordia inter nos (dem papst und Pippin) firma et stabilis constituatur. Ep. Leonis ad Kar. Jaffé Bibl. 4,309, Jaffé Beg. 2. ed. no 2515. Über die misshelligkeiten zwischen Pippin und Leo (Sed qui zizania portant, schreibt dieser l. c. an Karl, in conspectu vestro vel d. Pippini regis, quod nos nec in corde habemus, omnipotens deus ipse iudicet inter nos et ipsos), deren beilegung sich der kaiser so angelegen sein lässt (quia post deum et sanctos suos nullum consolatorem habemus nisi solam vestram imperialem potentiam, unde semper exspectamus defensionem et consolationem, ep. Leonis ad Kar. Jaffé Bibl. 4,312, Reg. no 2516), fehlen genauere nachrichten; wie es scheint, handelte es sich um den besitz der insel Corsica, die Pippin für sein reich beansprucht haben mochte, während der papst aufrechthaltung der schenkung an die römische kirche (vgl. no 163) fordert, vielleicht aber auch nur um die küstenverteidigung gegen die Mauren, Jaffé Bibl. 4,310 vgl no 431b.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 513k, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0808-03-00_1_0_1_1_0_1308_513k
(Abgerufen am 29.09.2016).