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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Kapitulare: c. 1. gewissenhafte abhaltung der gerichtsversammlungen durch die grafen cum suis subiectis (vgl. no 301 c. 17, Sohm Gerichtsverfassung 1,353) nach seinem eignen beispiel, ausführung seiner verordnungen betreffs des heerdienstes infra vel foras patriam. 2. aufgebotsbestimmungen für die Sachsen: bei heerfahrten gegen Spanien oder Avarien aufgebot des sechsten mannes, gegen Böhmen des dritten mannes, gegen die Sorben allgemeines aufgebot. 3. für die Friesen: erscheinen aller grafen, königlichen vasallen und iener, die ein pferd haben, beim angesagten heertag, bei ärmeren ausrüstung des siebenten mannes. 4. inspicirung der lehen, ob sie nach seinem befehl in stand gehalten oder verwahrlost, die kirchen restaurirt sind, aus den lehen trotz des verbotes eigengut erworben wurde (vgl. no 381 c. 6; 417 c. 6), schriftlicher bericht an den kaiser, inspicirung des eigengutes der lehensmannen. 'Volumus atque iubemus.' Hs. s. X. Baluze Capit. 1,459 c. 4-7 und die daraus stammenden drucke = no 426; M. G. LL. 1,149 c. 4-7 = Migne 97,307 = Boretius Beitr. z. Capitularienkritik 156 extr.; *M. G. Capit. 1,135. Kritische und sachliche erörterungen Boretius Beitr. 80, 103, 116, Waitz VG. 2. A. 4,565.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 427, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0807-00-00_2_0_1_1_0_1134_427
(Abgerufen am 05.12.2016).