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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(Aquisgrani pal.) schenkt der von ihm zuerst in Sachsen erbauten kirche von Osnabrück unter bischof Wiho einen forst innerhalb genannter orte mit allen nutzungen unter dem für den zu Achen gehörigen königsforst im Osnigwald (sö. Osnabrück) geltenden bann und eximirt den bischof und dessen nachfolger von iedem königlichen dienst ausser der übernahme der gesandtschaft, wenn eine eheliche verbindung zwischen den kindern des römischen kaisers und des griechischen königs beabsichtigt werde, weil er dort die errichtung griechischer und lateinischer schulen angeordnet habe, um immer sprachkundige kleriker zur verfügung zu haben. Amalbertus adv. Ercambaldi. K. s. XVIII ex or. in der gymnasialbibl. zu Osnabrück (A); ch. s. XV mit XIIII kal. (B). Krantz Metropolis I, 2 p. 4 = Baronius 804 no 11 = Furmerius Ann. Phrys. 2,75 = Miraeus Donat. 48, Notitia 37, Op. 1,16 = Vorburg Hist. 10,307 = Le Cointe 6,825 = Migne 97,1072; 98,893; *(Fürstenberg) M. Paderborn. 1. ed. 201, 2. ed. 327, 3. ed. 299, 4. ed. 321 ex autogr. mit siegelabb. = Baluze Capit. 1,417 = Schaten Westphalia 612 = Leibniz Ann. 1,233 = Behrens Fasti Carol. 52 = (Eccard) Dipl. Caroli M. imp. de scholis Osnabrug. 5 (gegen die echtheit) = (Eccard) Gründl. Untersuchung eines alten Carolin. Schenck-Briefes 2 = Rehtmeier Braunschw. Lüneburg. Chr. 1,105 = Lünig RA 7,368 (mit verderbter datirung); 17,577 = Heumann Comment. 1,441 = Calles Ann. eccl. 3,30 = Hartzheim Conc. 1,387 = Mansi 14b,293 = Walter 2,200 = Ideler Karl d. Gr. 2,129; Nunningh Dipl. Caroli M. de scholis Osnabrug. vindicata veritas f. 5' ex autogr., palaeogr. genauer abdruck; Henseler Dissert. 11 ex. or. = Sandhoff 2b,4 = Möser Osnabrück. Gesch. 1b,4, Werke hg. von Abeken 8,4, die letzteren mit XIIII kal. ian.; Philippi Osnabrücker UB. 1,5 aus B. Fälschung, rekognition aus echter vorlage, korroboration = no 406, nach der auch, wie es scheint, die datirung gebildet wurde; als vorlage ist die urk. Heinrichs II 1002 iuli 28 Stumpf 1314 vgl. urk. Ottos I 965 iuli 15 M. G. DD. 1,417, Philippi UB. 1,105, 81 benützt. Iüngere formen der ortsnamen, welche die fälschung erst dem 12. iahrh. zuweisen, Philippi UB. 1 einl. XVII vgl. auch Erhard Reg. no 255, Sickel Reg. 428, Wilmans KU. 520, ältere kontroversliteratur auch Namur Bibliogr. 1,66.

 

Verbesserungen und Zusätze:

jetzt auch gedr. Jostes KU. des Osnabrücker Landes 10 (Oktavausg. 28, 29) n° 1, 2. — Über sie neuerdings Philippi in Mitth. des hist. Vereins zu Osnabrück 27 (1903), 245—265, und dazu MG. DD. Kar. 1, 400, 569 zu D. 271 und 273.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 408, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0804-12-20_1_0_1_1_0_1090_408
(Abgerufen am 10.12.2016).