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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(Wormatia) nimmt die kirche, welche bischof Liudger von Münster auf erbgut im Ruhrgau im ort Werden am fluss Ruhr im Wenaswald mit seiner genehmigung erbauen will, in seinen schutz und schenkt zur vollendung des geplanten klosters den fiskus Lothusa im Brabantgau. Hildigrimis not. adv. Alguini archicap. A. inc. 802 reg. It. XXVII. *Angebl. or. s. XI in Berlin (A). Stangefol 2,105; Conring Op. 5,388 (aus A) mit reg. It. 37 = Lünig RA. 18,691 = Rehtmeier Braunschw. Lüneburg. Chr. 1,149; Schaten Westphalia 601 = Behrens Fasti Carol. 48 = Teschenmacher C. d. 51 = Miraeus Op. 3,8 = Dumont suppl. 1,369 = Kremer Akad. Beytr. 3b,3 = Migne 97,1071; Or. Guelf. 5,20 aus A mit facsim. und siegelabb.; Niesert UB. 2,7 aus k. Kindlingers; Lacomblet 1,14 aus A. Fälschung, inhaltlich ohne echte vorlage, nachgezeichnet einer urk. Karls III von einem dem kloster angehörigen schreiber, der auch die urk. Arnolfs 888 aug. 23, Heinrichs I, Ottos II und III M. G. DD. 1,61; 2,103, 415 vgl. KU. in Abbild. text 169 fertigte und die urk. Heinrichs II Stumpf 1315 mit ausnahme des in der k. kanzlei beigefügten eschatokolls schrieb; formeln des 10. iahrh. (für die arenga vgl. St. 836); über das siegel (gefälscht nach einem kaisersiegel Ottos I oder einem siegel Ottos II) auch Sickel UL. 390. Zum teil wörtlich aufgenommen in die V. ritm. s. Liudgeri, GQ. des Bistums Münster 4,187, inserirt in urk. Heinrichs VII Böhmer-Ficker Acta imp. 426. Die villa Lothusa (auch Piot Les pagi de la Belgique 96 entscheidet sich für Leuze, während bischof Stephan von Tournai 1194 Werden die ecclesia de Sela restituirt, Miraeus Op. 4,384 vgl. Lacomblet 1,14 n. 2) wird allerdings von Karl d. Gr. an Liudger geschenkt, V. s. Liudgeri c. 21 M. G. SS. 2,411. Nachweis der fälschung Eckhart Francia or. 2,28, Schönemann System d. Dipl. 2,126, Erhard Reg. no 246, Sickel Reg. 441, Erben in Mittheil. d. Instituts f. öst. GF. 12,46.

 

Verbesserungen und Zusätze:

ang. orig. s. XI jetzt im staatsarch. zu Düsseldorf (nicht mehr Berlin). Unter den drucken ist für n° 387 und 388 Bucelinus Germania sacra 2. ed. 2, 307 nachzutragen. Die urk. Heinrichs II, Stumpf 1315, MG. DD. 3 3, 11 n° 9 ist nach Bresslau doch orig.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 387, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0802-04-26_1_0_1_1_0_1043_387
(Abgerufen am 06.12.2016).