Regestendatenbank - 174.158 Regesten im Volltext

RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

Sie sehen den Datensatz 1018 von insgesamt 4511.

(super fluvium Renum) beurkundet, dass er auf der Rückkehr von Rom auf die vor sein gericht gebrachte klage des bischofs Vitalis von Bologna - abt Anselm von Nonantula habe von der dem bistum gehörigen taufkirche im flecken Lizzano den priester Ursus vertrieben, das von diesem dahin vergabte gut widerrechtlich entrissen und weder ihm noch seinem priester eine befugnis an der kirche gelassen, und auf die gegenrede des abts: der Langobardenkönig Haistulf habe laut der vorgelegten urkunde den flecken mit den einwohnern, freien wie knechten, dem kloster geschenkt und er selbst mit ihnen mit zustimmung des bischofs Romanus von Bologna die von diesem später auf seine bitte geweihte kirche erbaut, er bestreite dem bischof nicht das recht der weihe, visitation und predigt, priester Ursus sei selbst entflohen - mit seinen getreuen (episcopis, abbatibus, ducibus, comitibus) geurteilt habe, dass dem bischof das kanonische recht der weihe, visitation und predigt zustehe, die kirche aber nach der schenkung Haistulfs eigentum des klosters sei. Genesius adv. Ercanbaldi. Beschädigtes or. und k. s. XVII in Nonantula, *M. G. Dopsch. Tiraboschi Nonantula 2,34; Savioli 1b, 22 dall'arch. Non. mit III kal. iun.; undatirtes regest in den archivreg. von 1279 und 1632, Muratori Ant. 5,334. 668. Vgl. urk. Ludwigs II 858 apr. 1 (mit irrigen namen) und Karlmanns 879 aug. 11.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die tiron. noten Tangl im MG. DD. Kar. 1, 566 zu D. 197, Arch. f. Urkundenforschg. 1, 103.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI I n. 372, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0801-05-29_1_0_1_1_0_1017_372
(Abgerufen am 30.09.2016).