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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster St. Denis unter abt Fulrad auf bitte seiner gottgeweihten schwester Gisla genannte orte in den gauen Artois, Vermandois, Ambiennois, Cambrésis, welche diese laut der vorgelegten urk. (Tardif 73) für das seelenheil ihres vaters Pippin und ihrer mutter geschenkt hatte. Genesius ad. Ercanbaldi. Ch. s. XIII in. LL. 1156 f. 36 Paris arch. nat. (A). Doublet 721 (aus A) = Malbrancy De Morinis 2,159 = Bouquet 5,761 = Migne 97,985. Der name Fulrad verderbt aus Fardulf; die als vorlage benützte urk. Gislas, noch im or. erhalten, bietet auch verbesserungen der Ortsnamen, Sickel Reg. 277 K 160 vgl. UL. 129. Diese ist vom selben tag datirt und trägt die unterschriften der prinzen Karl, Pippin, Ludwig, die also zweifelsohne in Achen anwesend waren. G. H. Pertz bemerkt zu seiner kollation dieser urk., Gisla habe nur den querstrich gemacht, die drei prinzen aber das ganze kreuz mit verschiedener tinte, namentlich sei ienes in Pippins unterfertigung verschieden von dem Ludwigs.

 

Verbesserungen und Zusätze:

die urk. der Gisela, schwester Karls d. Gr., jetzt gedr. und erläutert MG. DD. Kar. 1, 483 n° 319.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 350, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0799-06-13_1_0_1_1_0_958_350
(Abgerufen am 29.09.2016).