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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Synode gegen den bischof Felix von Urgel, welcher sich dem Adoptionismus des bischofs Elipandus von Toledo (vgl. Hefele Conciliengesch. 2. A. 3,643, Simson Karl d. Gr. 2,29) angeschlossen und diesen in schriften verteidigt hatte; huius rei causa ductus ad palatium regis - nam is tunc apud Reginum, Baioariae civitatem, in qua hiemaverat, residebat - ubi congregato episcoporum concilio auditus est et errasse convictus; er wird unter der obhut Angilberts zu papst Hadrian nach Rom gesandt, wo er seine häresie abschwört. Ann. Einh., r. Franc. (Lauriss.) vgl. Ann. Maxim., nach deren bericht auch viele bücher des Felix und Elipandus verbrannt wurden, s. Emmer. Juvav. min. M. G. SS. 3,122. Die synode erwähnt auch Alcuin adv. Elipandum I, 16, Migne 101,251: Antequam ego rege Carolo iubente venissem in Francia, haec secta eodem glorioso principe praesidente, praesente Felice ventilata est in celeberrimo loco Raiginisburg et synodali auctoritate sacerdotum Christi, qui ex diversis christiani imperii partibus convenerant, aeterno anathemate damnata vgl. Conc. Rom. 799 Mansi 13,1031; den inhalt des von Felix nach erörterung der streitfrage vor Karl geleisteten eides berichtet der patriarch Paulinus, Contra Felicem I, 5 Migne 99,355, und bemerkt, dass er selbst der disputation angewohnt habe. Damit ist auch im zusammenhalt mit der beifolgenden urk. für Aquileia no 319 die zeitbestimmung der synode gegeben; sie fällt ende iuli oder anfang aug., also wie 794 in Frankfurt in unmittelbarem anschluss an die reichsversammlung.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 318a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0792-00-00_1_0_1_1_0_857_318a
(Abgerufen am 04.12.2016).