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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem von Tassilo, weiland herzog von Baiern, erbauten kloster Kremsmünster im Traungau auf bitte des abts Fater nach einsichtnahme der urkunde Tassilos (UB. o. d. Enns, 2, 2, Hagn UB. von Kremsmünster 1, teilweise vorlage), quia traditio firma et stabilis minime poterat permanere (vgl. Sickel Beitr. III Wiener SB. 47,203), den von diesem geschenkten besitz zu Sulcibach (Pfarrkirchen bei Hall), Sippbach, Leombach, das land zwischen den beiden Ipfflüssen, eine dekanie Slaven nebst 30 Slaven und dazu gehörigem land am fluss Dietach, wie es Physso eingeschworen und bischof Arno und abt Fater mit dem grafen Hleodro und dem iudex Chunibert begangen, das land bei Dietach und Sierning, welches iene Slaven ohne bewilligung des herzogs Tassilo ausgerodet gleich ienem zu Eberstall, welches drei herzogsboten begangen, während es hier den insassen frei stehen sollte das land als klosterhörige zu behalten oder als freie abzuziehen, und andre güter im Donau- und Traungau. A. inc. 789 ind. XIV reg. XXIII. Cod. millen. s. XII ohne a. inc. (A), Cod. Frider. s. XIV (B) Kremsmünster, Rettenpacher 28 aus B ohne a. inc. = UB. des Landes o. d. Enns 2,5 = Migne 97,1065; *Hagn UB. v. Kremsmünster 5 aus A, B. Inkarnationsiahr und ind. interpolirt, benützt für die fälschung no 299. Über die siedelungen der Slaven Kämmel Die Anfänge des deutschen Lebens in Österreich (Leipzig 1879) 160.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 311, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0791-01-03_1_0_1_1_0_833_311
(Abgerufen am 05.12.2016).