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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Rückmarsch, verwüstung eines grossen teils Pannoniens ohne Verluste ausser einer verheerenden seuche unter den pferden, von denen kaum der 10. teil übrig geblieben sein soll; die Sachsen und Friesen marschiren unter Theoderich und Meginfrid wieder durch Böhmen zurück. Ann. Einh. vgl. r. Franc. (Lauriss.). Nach Ann. Lauresh. = Chr. Moiss. durchzieht Karl 52 tage (also etwa bis mitte nov., dieselbe zeit ergibt V. Hlud. c. 6: hiemem exegit imminentem patre in expeditione coepta permanente) verwüstend das land und führt ungeheure beute und eine unzählbare menge von gefangenen mit sich fort vgl. Ann. Mosell. 790, Petav. Guelf. Alam. Aug. Lauriss. min. Fuld., V. Karoli c. 13. Sabaria (Steinamanger) ist knotenpunkt der Römerstrassen vgl. die karte im Corpus inscript. l. 3 t. IV; zweifelsohne hatte das heer auch bei seinem vormarsch am rechten Donauufer die alte Römerstrasse benützt; dem strassenzug folgend scheint der könig von Sabaria, wo er vielleicht mit dem langobardischen corps (vgl. no 315) in Verbindung trat, über Oedenburg wieder an die Donau gezogen zu sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 316c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0791-00-00_3_0_1_1_0_849_316c
(Abgerufen am 28.09.2016).